Die erste Frage der meisten Verkäufer von Fertighäusern: “Hamm’Se schon ‘n Grundstück?” Die Antwort der meisten Bauherren: “Nö.” Natürlich helfen die meisten Verkäufer gern, wenn es darum geht, sich nach dem Abschluss des Kaufvertrages um ein Grundstück zu bemühen. Wichtig ist nur, dass man keinen Kaufvertrag unterschreibt, um ein Grundstück zu bekommen, sondern der Haushersteller der richtige ist. WER das Grundstück schlussendlich beschafft, ist nahezu hintergründig, es sei denn, ein bestimmter Hersteller hat die Hand auf dem Wunschgrundstück, und ausschließlich dieser Hersteller darf dort bauen. In Großstädten leider fast schon “Gewohnheit”. Ein wichtiger Grund für uns, all jenen Herstellern, welche primär auf diese Methoden angewiesen sind (warum nur??), den Rücken zu kehren, und jene Städte, welche dieses “Vorgehen” pflegen, mit striktpermanenter  Abwesenheit zu beglücken. Es gibt genug, die auf euch reinfallen; wir _nicht_.

Wir haben uns daher nach Grundstücken im ländlicheren Bereich umgesehen, gesucht, telefoniert, vor Ort bestaunt, geärgert, gefreut, gewundert und genossen, was das Zeug hält (hier ist das Internet wieder ganz praktisch … Makler sind dabei nach unseren Erfahrungen eher hinderlich als nutzbringend). Schlussendlich haben wir mit tatkräftiger Unterstützung unseres Hausberaters unser Grundstück gefunden, vielen Dank an dieser Stelle für die Hilfe, und die Kooperationsbereitschaft der Verkäufer. So sah es zum Zeitpunkt der Entscheidung aus:

Wirkt im ersten Moment etwas wüst, der Landschaftsbauer der Nachbarn hatte das Grundstück mit Genehmigung der Verkäufer als Lagerfläche während der Baumaßnahmen genutzt, anschließend aber absolut einwandfrei hinterlassen, wie vereinbart :)